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John Mayer - The Search of Everything: Wave Two

Auch in der zweiten Auskopplung von "The Search of Everything" weiß John Mayer durch eine Genre-Vielfalt zu überzeugen, die auch die vielfältigsten Musiker erblassen lässt. Angefangen mit "Still Feel Like Your Man", welches wie der Opener von "Wave One" in eine funkige und soulige Kerbe schlägt, wird man als Zuhörer sofort von dieser überzeugenden Art solch eine Nummer zu spielen mitgerissen. Weiter mit "Helpless" und Roll It on Home"; einem sehr zuträglichen Pop-Rock mit Einschlägen von Blues und Funk und einem Stück, welches wiederum nach Nashville schreit und problemlos auf "Born & Raised"; Mayers erstem Country-Exkurs, Platz gefunden hätte. 

Das Kronjuwel ist jedoch sehr deutlich der zweite Track dieser "Welle" und hört auf den Namen "Emoji of a Wave". "Emoji of a Wave" bewegt sich textlich in seiner liebevollen Verzweiflung auf einem Niveau, welches wohl in dieser Liga nur in Titeln wie "Slow Dancing in a Burning Room" von Mayers 2006er Meisterwerk "Continuum" zu hören ist. Musikalisch ist "Emoji of a Wave" eine von John Mayers Singer/Songwriter-Perlen, mit den ein oder anderen Einschüssen von sehr zuträglichem Folk.
Alles in allem muss man sagen, dass "Emoji of a Wave" zu den besten Songs in Mayers Katalog gehört und damit die klare "Must-hear"-Empfehlung auf "Wave Two" und vielleicht auch auf dem gesamten Album ist.
Klanglich ist auch diese zweite "Welle" von "The Search of Everything" wieder ein absoluter "Ohrenschmaus" und über jeden Zweifel erhaben.

Nach zwei "Wellen" dürfen wir uns noch auf zwei weitere freuen, da John Mayer bekannt gab "The Search of Everything" in seiner Gänze am 14. April diesen Jahres zu veröffentlichen.

 

Das soll es für diese Kritik gewesen sein und damit verabschiede ich mich und wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und viel wichtiger, beim Hören!

 

Copyright der Bilder: genius.com